Keine Chance für Schimmel

Schimmel im Keller ist weder gut für die Gesundheit noch für die Bausubstanz. Aber wo kommt er her? Wenn keine Baumängel vorliegen, ist oft ein schlechter Luftwechsel die Ursache. Denn im Keller kühlt die Luft ab, Feuchtigkeit schlägt sich an den Wänden ab und bildet den Nährboden für Schimmelpilze.
Zur Vermeidung von Schimmel ist es wichtig, den Keller mit kalter Luft zu belüften – denn diese enthält wenig Feuchtigkeit. Zum „Trockenlegen" können Sie z.B. mit einem Rohreinschubventilator frische Luft in den Keller drücken. Am besten nachts, wenn die Luft draußen kalt ist, über eine Zeitschaltuhr betreiben – so kann die zugeführte, „trockene" Luft im Keller noch Feuchtigkeit aufnehmen, und das Schimmelpilzrisiko wird deutlich reduziert!

Anschluss des Wäschetrockners

Bei Abluftwäschetrocknern werden trotz des im Gerät vorhandenen Flusensiebes viele Fussel aus der Wäsche mit der Luft abtransportiert. Dadurch wird die Abluftleitung langsam, aber sicher verstopft, das kann den Trockner auf Dauer beeinträchtigen.

Um seine Funktionssicherheit zu gewährleisten, empfehlen wir, bei Verwendung eines Gitters als äußere Abdeckung die Fliegengaze zu entfernen. Alternativ kann auch die Ablufthaube mit einer selbsttätige Verschlussklappe eingesetzt werden.

Kältebrücke Dunstabzugshaube verhindern

Eine Dunstabzugshaube im Abluftbetrieb setzt immer eine Mauerdurchführung voraus. Und das bedeutet eine Unterbrechung der isolierten Gebäudehülle. Solange der Dunstabzug läuft, wird Küchendunst nach draußen befördert. Aber in den „Kochpausen" kann durch Druckschwankungen kalte Luft in Haus einströmen. Da reicht schon das Öffnen einer Zimmertür oder Windlast auf der Hausfront – und schon wird’s kalt.

Um die Kältezufuhr auf ein Minimum zu reduzieren, kann neben einer Ablufthaube an der Außenwand eine Rückstauklappe direkt an der Innenwand montiert werden. Die dann in der Mauerdurchführung „eingeschlossene" Luftsäule hat eine hervorragende isolierende Wirkung – und hält die Wärme ganz sicher im Haus.