Damit uns nicht die Luft wegbleibt

Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir in geschlossenen Räumen. Häufig mit modernen, wärmedämmenden Fenstern, die praktisch keine Frischluft von außen durchlassen. Mit jedem Atemzug aber verbrauchen wir Sauerstoff und geben Feuchtigkeit ab, Belastungen der Raumluft durch Kohlendioxid und Stickoxide aus Farben und Pflegemitteln kommen hinzu.
Damit uns nicht die Luft wegbleibt und mit steigender Luftfeuchte nicht schädliche Schimmelpilze an den Wänden wachsen, ist regelmäßiges Be- und Entlüften oberstes Gebot. Schimmel greift mit der Zeit die Bausubstanz an und über die Atemwege auch unsere Gesundheit. Wer meint, der verbrauchten, stickigen Luft allein durch Fenster öffnen Herr zu werden, schmeißt sein Geld sprichwörtlich zum Fenster raus. Schade um die teure Heizungsluft.

Wasserdampf und Feuchtigkeit schlagen sich als Tau bzw. Kondenswasser an kühlen Flächen nieder. Die relative Luftfeuchtigkeit in Räumen sollte unter 70 % liegen. Das ist gut für unsere Atemwege und beugt Schimmelbildung vor.

Der Feuchte liebende Schimmel ist mehr als ein Schönheitsfehler: Er gefährdet Bausubstanz und Gesundheit.