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Künstlerisch wertvoll

Kunststoffverarbeiter Marley startet Kunstprojekt mit bildenden Künstlern aus Hannover und Umgebung

Seit mehr als 50 Jahren stellt das niedersächsische Unternehmen Marley Produkte aus hochwertigem Kunststoff für Neubau und Renovierung her. Neben ihrem hohen Gebrauchsnutzen und ihrer Qualität zeichnen sich die Bauteile durch ein modernes Design aus. Um die spezifische Ästhetik der Produkte hervorzuheben, hat der Hersteller aus Wunstorf Künstler aus der Region Hannover gebeten, Dachrinne, Lüftungsgitter und Wasserleitung sowie Ventilatoren und Falttür künstlerisch zu interpretieren.

Herausgekommen sind dabei höchst unterschiedliche Werke: Die gemeinsame Arbeit der Malerinnen Kerstin Eipert und Christin Lauenroth besticht durch ihre klare Linien und Formen. Der Blick des Betrachters wird direkt auf das Hauptmotiv, die Dachrinne, gelenkt. Anschließend wurde das Motiv in der Tradition des Pop-Artisten Andy Warhol in weiteren Farbvariationen vervielfältigt. Das Künstler-Duo Tobias Premper und Malte Nies zeigte sich nicht weniger experimentierfreudig und bannte ihre Wahrnehmung der Marley-Produkte in einer Mischtechnik aus Druck und Malerei auf die Leinwand. Je länger der Betrachter sich in die komplexen Gemälde vertieft, desto mehr erschließt sich die besondere Ästhetik der Marley-Produkte. Gero Bittkoven, dessen Graffitis unter anderem das Foyer der Staatsanwaltschaft Hannover zieren, nutzte die Sprühtechnik, um die Kunststoffbauteile in der Manier des amerikanischen Malers Roy Lichtenstein spektakulär in Szene zu setzen. Aus gutem Grund: Für seine an Comics erinnernden großformatigen Bilder entwickelte Lichtenstein die Maltechnik der Benday Dots weiter, die von dem amerikanischen Künstler und Erfinder Benjamin Day bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts für die industrielle Illustration eingesetzt wurde.

Trotzt ihrer Verschiedenheit haben alle Bilder jedoch eines gemeinsam: Sie alle stehen in der Tradition der Pop-Art, die sich die Verknüpfung von Realität und Kunst auf die Fahne geschrieben hat. Die Gemälde hängen bei Marley in Wunstorf und können auf Anfrage besichtigt werden.

 

Bildunterzeilen

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Das Originalbild der Künstlerinnen wurde anschließend in Andy-Warhol-Manier in verschiedenen Farben vervielfältigt. Foto: Marley

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Atelierbesuch: Graffiti-Künstler Gero Bittkoven ist ganz in seine Arbeit an den Marley-Bildern vertieft. Foto: Marley

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Wasserrohr und Lüftungsgitter aus einer künstlerischen Perspektive betrachtet. Tobias Premper (im Bild), bei der Präsentation des Gemäldes, das er gemeinsam mit dem Fotografen und bildenden Künstler Malte Nies geschaffen hat. Foto: Marley

 





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