Lüftungstechnik

Dem Kellerschimmel an den Kragen

Das haben wir nicht so gern: Schimmel im Keller ist weder gut für die Gesundheit noch für die Bausubstanz. Aber wo kommt er her?

Wenn’s nicht an ernsthaften Baumängeln liegt, ist oft ein schlechter Luftwechsel die Ursache. Denn im Keller kühlt die Luft ab, Feuchtigkeit schlägt sich an den Wänden ab und bildet den Nährboden für Schimmelpilze.

Kalte Puste hilft: Zur Vermeidung ist es wichtig, den Keller mit so kalter Luft wie möglich zu belüften – denn diese enthält wenig Feuchtigkeit. Zum „Trockenlegen" können Sie z.B. mit einem Rohreinschubventilator frische Luft in den Keller drücken. Am besten nachts, wenn die Luft draußen kalt ist, über eine Zeitschaltuhr betreiben – so kann die zugeführte, „trockene" Luft im Keller noch Feuchtigkeit aufnehmen, und das Schimmelpilzrisiko wird deutlich reduziert!

Kein Schalter? Ventilatoren, emanzipiert Euch!

Bei nachträglichem Einbau von Ventilatoren kommt es oft vor, dass die Leitungen nur mit einer permanenten Phase verlegt sind: An der Stelle, an der der Ventilator eingebaut wird, fehlt der Schalter.

Den Aufwand, einen Schalter zu montieren, können Sie vermeiden. Verwenden Sie einen Ventilator mit Bewegungsmelder (MT 100VBN) oder eine Gerät mit Feuchtesensor (MF 100 VFN) im Automatikbetrieb. Und schon wird geschaltet!

Sauber: Der sichere Wäschetrockneranschluss

Fusselkram: Bei Abluftwäschetrocknern werden trotz des im Gerät vorhandenen Flusensiebes viele Flusen mit der Luft abtransportiert. Dadurch wird die Abluftleitung langsam aber sicher verstopft, das kann den Trockner auf Dauer beeinträchtigen.

Um seine Funktionssicherheit zu gewährleisten, empfehlen wir, bei Verwendung eines Gitters als äußerer Abdeckung die Fliegengaze zu entfernen. Noch’n Tipp: Sehr gut geeignet sind hier auch die Ablufthaube und die selbsttätige Verschlussklappe!

Wenn’s kalt durch den Dunstabzug weht…

Zum Bibbern: Eine Dunstabzugshaube im Abluftbetrieb setzt immer eine Mauerdurchführung voraus. Und das bedeutet eine Unterbrechung der isolierten Gebäudehülle. So lange der Dunstabzug läuft, ist alles bestens. Aber in den „Kochpausen" kann durch Druckschwankungen im Haus kalte Luft einströmen. Da reicht schon das das Öffnen einer Zimmertür oder Windlast auf der Hausfront – und schon wird’s kalt.

Um die Kältezufuhr auf ein Minimum zu reduzieren, kann neben einer Ablufthaube an der Außenwand eine Rückstauklappe direkt an der Innenwand montiert werden. Die dann in der Mauerdurchführung „eingeschlossene" Luftsäule hat eine hervorragende isolierende Wirkung – und hält die Wärme ganz sicher im Haus.


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