Versickerungstest

Allgemeines

Der Versickerungstest ermittelt die Wasserdurchlässigkeit des Bodens (Kf = Absinkwert) und ist ratsam, da der Bauherr stets in Eigenverantwortung handelt, auch wenn seine Versickerungsanlage genehmigt wurde.

Üblicherweise wird für die Berechnung der Regenintensität zunächst der Regen von 15 Minuten Dauer zugrunde gelegt. Genaue Regenspenden können bei den Wasserwirtschaftsämtern erfragt werden.

Benötigte Ausrüstung:

Spaten, Zollstock, Metallstab oder Holzlatte (ca. 70 cm), Hammer, Uhr, Wasser

Durchführung:

1. Grube ausheben
Geeigneten Platz für die Versickerung im Garten wählen, an dem sich keine Kabel oder Leitungen befinden.
2. Boden sättigen
Grube mit Wasser füllen und komplett versickern lassen um den Boden zu sättigen. Das ganze 3 x wiederholen.
3. Wasserstand messen
Grube erneut mit Wasser füllen, diesmal halbvoll. Nach einer halben Stunde den Wasserstand messen.

Die Anzahl der benötigten Sickerwürfel ergibt sich aus der angeschlossenen Dachfläche und der Bodenart (Sickerfäigkeit). Die folgende Tabelle kann als grobe Richtlinie angesehen werden:

BodenartAnzahl Sickerboxen
(100 m² Dachfläche)
Anzahl Sickerboxen
(150 m² Dachfläche)
Grober Sand4 (820 l)5 (1025 l)
Mittlerer Sand7 (1435 l)10 (2050 l)
Feiner Sand11 (2255 l)17 (3485 l)
sandiger Schluff18 (3690 l)26 (5330 l)
toniger Schluff /
Ton (Lehm)
keine Versickerung möglich

Eine detaillierte Tabelle zur Dimensionierung Ihrer Versickerungsanlage unter Berücksichtigung des aus dem Sickertest ermittelten Absinkwerts finden Sie hier.


Vorteile Marley Sickerwürfel

  • Einfache Regenwasserversickerung auf dem eigenen Grundstück
  • Reduzierung der Regenwassergebühren
  • Förderung der Grundwasserneubildung und Unterstützung des natürlichen Wasserkreislaufs
  • Entlastung des öffentlichen Leitungsnetzes und Beitrag zur Vorbeugung vor Hochwasser

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